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Dr. rer. nat. Dr. phil. Dirk Preuß

Dr. rer. nat. Dr. phil. Dirk Preuß

Ehemaliger Mitarbeiter der Professur für Ethik in der Medizin, jetzt an der Tierärztlichen Hochschule Hannover tätig.

Seit 07/2014

Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Ethik in der Medizin sowie in der Geschäftsstelle des Klinischen Ethikkomitees, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

2012-2013

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Angewandte Ethik, Friedrich-Schiller-Universität Jena (DFG-Projekt „Der pietätvolle Umgang mit dem menschlichen Leichnam im Kontext von Bestattung und Beisetzung im Schnittfeld von Ethik und Recht“)

2010-2011

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Medizin, Justus-Liebig-Universität Gießen

Seit 2009

Referent an der Katholischen Hochschulgemeinde Frankfurt/M.

2006-2010

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Angewandte Ethik, Friedrich-Schiller-Universität Jena (2009-2010 im BMBF-Projekt „Würde in der Gentechnologie“)2005Projektassistent am Deutschen Hygiene-Museum Dresden

2010-2014

Doktorand (Dr. phil.) an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Lehrstuhl für Angewandte Ethik)

2011-2012

Zertifikatskurs Professionalisierte Trauer- und Verlustbewältigung, Universität Duisburg-Essen

2002-2006

Promotionsstudium (Dr. rer. nat.) an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Geschichte der Naturwissenschaften, Medizin und Technik)

1998-2007

Studium der katholischen Theologie in Frankfurt/M. und Erfurt

1996-2002

Studium der Biologie in Erlangen und Frankfurt/M.

Forschungsschwerpunkte

  • Ethik in der Medizin
  • Sepulkralkultur und Ethik
  • Tierethik
  • Anthropologiegeschichte

Publikationsverzeichnis

„Anthropologe und Forschungsreisender“ – Biographie und Anthropologie Egon Freiherr von Eickstedts (1892-1965). München 2009.

… et in pulverem reverteris? Vom ethisch verantworteten Umgang mit menschlichen Überresten in Sammlungen sowie musealen und sakralen Räumen. (= ta ethika, Bd. 3). München 2007.

Facetten der Pietät (=ta ethika, Bd. 15). München. Hrsg. zusammen mit Lara Hönings & Tade M. Spranger.

„Grüfte retten!“ Ein Leitfaden zum pietätvollen Umgang mit historischen Grüften (=Friedhofskultur heute, Bd. 5). Frankfurt/M. Hrsg. zusammen mit Andreas Ströbl, Regina Ströbl und Dana Vick.

Körperteile – Körper teilen? (= Kritisches Jahrbuch der Philosophie, Bd. 8). Würzburg 2009. Hrsg. zusammen mit Nikolaus Knoepffler und Klaus-Michael Kodalle.

Anthropologie nach Haeckel (= Wissenschaftskultur um 1900, Bd. 3). Stuttgart 2006. Hrsg. zusammen mit Uwe Hoßfeld und Olaf Breidbach.

Künstliche Intelligenz zur Überwachung von Verhalten? Ethische Erwägungen zu Detektionssystemen für demenzbedingte Veränderungsprozesse. In: Frewer, A. et al. (Hg.), Demenz und Ethik in der Medizin. Standards zur guten klinischen Praxis (Jahrbuch Ethik in der Klinik, Bd. 8). Würzburg 2015: 23-48 (Mit Friederike Legal).

„Kein Mensch soll diesen Stein aufdecken, biß GOtt den Staub wird auferwecken […]“ moralphilosophische Überlegungen zur Beachtung des letzten Willens in der Archäologie. In: Acta Praehistorica et Archaeologica 47, 2015: 25-32.

Katholische Friedhöfe (auch) für Tiere? In: Stimmen der Zeit 233, 2015: 769-778.

Kremation in theologischer Perspektive. In: Spranger, T. M. et al. (Hg.), Handbuch des Feuerbestattungswesens. Stuttgart 2014: 33-55.

Hic locus est ubi mors gaudet calefacere vitam. Ein Essay zur Abwärmenutzung in Krematorien. In: Baumbach-Knopf, C. et al. (Hg.), Facetten der Ethik (Kritisches Jahrbuch der Philosophie, Bd. 15). Würzburg 2013: 179-186.

Edelmetalle nach Kremierung (Teil 2). In: Friedhofskultur 6/2013: 32-35. (Mit Tade M. Spranger und Lara Hönings.

The use of executed Nazi victims in anatomy. Findings from the Institute of Anatomy at Gießen University, pre- and post-1945. In: Annals of Anatomy 194, 2012: 293-297. (Mit Sigrid Oehler-Klein und Volker Roelcke).

Die „Würde des Tieres“. Eine Interpretation anhand seiner „Mitgeschöpflichkeit“. In: Zeitschrift für evangelische Ethik 55, 2011: 111-118.

Pietät in der Rechtsmedizin – Autopsie eines Begriffs. In: Zeitschrift für Rechtsmedizin 21, 2011: 286-290.

Zum Schutz vor Missbräuchen der Gentechnologie: Die Tierwürde ins deutsche Tierschutzgesetz? Exemplarische Überlegungen. In: Kunzmann, P. & Odparlik, S. (Hg.), Pflanzen, Tiere und das Humane (Kritisches Jahrbuch der Philosophie, Bd. 14). Würzburg 2011: 43-61.

„1933 brachte die Wandlung“ – Rassen, Volkskörper und Anthropologie des „Deutschen Ostens“ bei Egon Freiherr von Eickstedt. In: Fahlbusch, M. & Haar, M. (Hg.), Völkische Wissenschaften und Politikberatung im 20. Jahrhundert. Expertise und „Neuordnung“ Europas. Paderborn u.a. 2010: 235-250.

Physische Anthropologie in Leipzig. In: Deimel, C. et al. (Hg.), Auf der Suche nach Vielfalt. Ethnographie und Geographie in Leipzig. Leipzig 2009: 171-183. (Mit Katja Geisenhainer und Uwe Hoßfeld).

Die „Würde der Kreatur“ im Kontext der Gentechnologie – zwei Facetten einer Anthropologie. In: Journal für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit 4, 2009: 393- 398.

Decay, Organic. In: Birx, H. J. (Hg.), Encyclopedia of Time, Bd. 3. Thousand Oaks 2009: 276-280.

Body Worlds: looking back and looking ahead. In: Annals of Anatomy 190, 2008: 23-32. Egon Freiherr von Eickstedt. In: Haar, I. & Fahlbusch, M. (Hg.), Handbuch der völkischen Wissenschaft. München 2008: 156-160.

Die „erste vorwiegend physisch-anthropologische Expedition überhaupt“? – die Deutsche Indien-Expedition 1926-1929. In: Verhandlungen zur Geschichte und Theorie der Biologie 13, 2007: 119-133

Multiple Pathologien an einem merowingischen Individuum aus einem Reihengräberfeld bei Insheim (Rheinland-Pfalz). In: Anthropologischer Anzeiger 61, 2003: 33-47. (Mit Stefan Flohr et al).