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Wahlpflichtfächer

Scheinerwerb

Die Studienordnung sieht den Besuch je eines Wahlpflichtfachs im ersten und im zweiten Studienabschnitt vor, wobei das Wahlpflichtfach im ersten Studienabschnitt drei Semesterwochen umfasst, das Wahlpflichtfach im zweiten Studienabschnitt zwei Semesterwochenstunden.

Mit dem Besuch dieser Lehrveranstaltungen kann der benotete Schein für das Wahlpflichtfach erworben werden. Voraussetzung für den Scheinerwerb ist die regelmäßige aktive Teilnahme unter Berücksichtigung der maximalen Fehlzeiten entsprechend der Studienordnung. Die weiteren Anforderungen können von Kurs zu Kurs unterschiedlich sein und finden sich auf den Seiten zu den einzelnen Seminaren.

Hausarbeiten

Abgabetermin für Hausarbeiten im Sommersemester: 15. September
Abgabetermin für Hausarbeiten im Wintersemester: 15. März
Das Musterdeckblatt für Hausarbeiten gibt es zum Download hier (Word-Datei).
Formale Hinweise für das Abfassen von Hausarbeiten gibt es zum Download hier (pdf-Datei 12 KB)

Einschreibung

Die Einschreibung erfolgt über MeinCampus. Bitte beachten Sie bei den Wahlfächern, die für mehrere Semester angeboten werden, dass Sie zur Einschreibung das niedrigste Studiensemester auswählen müssen, in dem das Fach angeboten wird, also für den ersten Studienabschnitt das 1. Semester, für den zweiten Studienabschnitt das 5. Semester, andernfalls wird Ihnen der Kurs nicht angezeigt.

Wahlpflichtfach für den 1. Studienabschnitt:

NS-Medizinverbrechen zwischen Verdrängung und Aufarbeitung. Interdisziplinäres Projektseminar zur „zweiten Geschichte" des nationalsozialistischen Patientenmords in der Erlanger Heil- und Pflegeanstalt nach 1945 - Wahlpflichtfach im 1. Studienabschnitt

Dozent/in

Details

Zeit/Ort n.V.:

  • Mo 16:15-17:45, Raum 00.5 PSG

Prerequisites / Organizational information

Die Lehrveranstaltung dient dem Erwerb fachlicher Kompetenzen in der Geschichte der NS-Medizinverbrechen und Erinnerungskultur. Darüber hinaus ermöglicht es auch die Aneignung praktischer Schlüsselkompetenzen in Bereichen wie z.B. Projektmanagement oder Text- und Audioproduktion. Das Projektseminar ist interdisziplinär angelegt und offen für Studierende der Philosophischen und Medizinischen Fakultät.

Die Anmeldung für Studierende der Medizin erfolgt über meinCampus.

Inhalt

Während aktuell der geplante Teilabriss der ehemaligen Erlanger Heil- und Pflegeanstalt sowie Pläne zur Einrichtung eines Lern- und Gedenkortes im verbleibenden Gebäudeteil die Stadtgesellschaft, Kommunalpolitik und Universität intensiv beschäftigen, war der Großteil des Gesamtkomplexes bereits in den 1970er Jahren abgerissen worden, ohne dass sich eine breite Diskussion um die Gebäude und ihre Bedeutung für das Gedenken an die Opfer entwickelt hätte. Aber nicht nur das Gedenken, auch die gründliche Erforschung der nationalsozialistischen Medizinverbrechen setzte in Erlangen und andernorts – mit wenigen Ausnahmen – erst Jahrzehnte nach Kriegsende ein, sodass bis heute noch viele Aspekte bis hin zu den genauen Opferzahlen der „Hungerkost" in der Erlanger Anstalt unbekannt sind.

Die späte Erforschung und Aufarbeitung der NS-Medizinverbrechen in Erlangen ist kein Einzelfall, sondern steht in vielen Punkten symptomatisch für den Umgang mit NS-Geschichte nach Ende des Zweiten Weltkriegs. In der Forschung ist der steinige Weg hin zur juristischen, politischen, historischen und erinnerungskulturellen Auseinandersetzung mit der NS-Geschichte als ‚zweite Geschichte des Nationalsozialismus‘ untersucht worden.1 interdisziplinäre Projektseminar will ausgehend von der Erlanger Heil- und Pflegeanstalt die zweite Geschichte der NS-Medizinverbrechen in der Stadt untersuchen. Gab es hier die Vorstellung einer „Stunde Null"? 2 personellen Kontinuitäten gab es? Wie verlief die juristische und politische Aufarbeitung? 3 Hürden standen Erforschung und Gedenken entgegen? Diese und andere Fragen sollen zunächst quellennah erarbeitet und in den Forschungskontext zur ‚zweiten Geschichte des Nationalsozialismus‘ eingebettet werden. Die Ergebnisse werden dann im praktischen Teil des Projektseminars für die Öffentlichkeit aufbereitet und in einem breitenwirksamen Medium wie beispielsweise einem Podcast zugänglich gemacht. Das Konzept hierzu wird im Seminarverlauf gemeinsam erarbeitet und realisiert.

Empfohlene Literatur

[1] Vgl. Reichel, Peter; Schmid, Harald; Steinbach, Peter (Hg.): Der Nationalsozialismus – Die zweite Geschichte. Überwindung, Deutung, Erinnerung, Bonn 2009.
[2] Schulze, Dietmar; Rotzoll; Maike: Ausgefallene "Stunde Null" : die sächsische Heil- und Pflegeanstalt Grossschweidnitz nach 1945, in: Kumbier, Ekkehardt; Steinberg, Holger (Hg.): Psychiatrie in der DDR. Beiträge zur Geschichte. Berlin 2018, S. 25-38.
[3] Schulze, Dietmar: „Auch der ‚Gnadentod‘ ist Mord". Der Augsburger Strafprozess über die NS-„Euthanasie"-Verbrechen in Kaufbeuren und Irsee, Irsee 2019.

Zusätzliche Informationen

Erwartete Teilnehmerzahl: 5

www: https://www.igem.med.fau.de/studium-und-lehre/wahlpflichtfaecher/

"Nichts verbreitet sich schneller als Angst" - Neue Seuchen. Eine Zwischenbilanz - Übung im 1. Studienabschnitt Blockseminar

Dozent/in

Details

Zeit/Ort n.V.:

  • Einzeltermin am 03.07.2020 Zeit n.V., Raum Seminarraum Bibliothek (Erdgeschoss), Glückstr. 10

Prerequisites / Organizational information

Das Kompaktübung wendet sich an Studierende der Medizin und anderer Fächer und vermittelt vertiefte Einblicke in historische und zeitgenössische Reaktionsweisen auf Epidemien und „neue" Plagen. Die Übung wird online stattfinden. Materialien hierzu werden auf StudOn bereitgestellt.

Das Seminar kann als Übung für den 1. und 2. Studienabschnitt belegt werden. Es kann kein Schein erworben werden.

Die Anmeldung erfolgt über meinCampus.

Inhalt

Die seit Beginn des Jahres 2020 ausgreifende Corona-Epidemie konfrontiert komplexe moderne Gesellschaften mit einer als bedrohlich empfundenen Seuche. In historischer Perspektive ist das Auftreten „neuer" Krankheiten als Normalfall zu bezeichnen. Insbesondere in Europa hat sich in den Jahrhunderten seit der frühen Neuzeit ein Abwehrmodus entwickelt, der seuchenpolizeiliche und medizinische Maßnahmen umfasst.

Empfohlene Literatur

Literatur: BERGDOLT, K.: Der Schwarze Tod in Europa. Die Große Pest und das Ende des Mittelalters. München 1994. HERLIHY, D.: Der schwarze Tod und die Verwandlung Europas. Berlin 1998. KIPLE, K.F. (Hg.): The Cambridge World History of Human Disease. Cambridge 1993. LEVEN, K.-H.: Die Geschichte der Infektionskrankheiten. Von der Antike bis ins 20. Jahrhundert. Landsberg/Lech 1997. LITTLE, L.K. (Hg.): Plague and the End of Antiquity. The Pandemic of 541 – 750. Cambridge, New York 2007. MEIER, M. (Hg.): Pest. Die Geschichte eines Menschheittraumas, Stuttgart 2005. NUTTON, V.: Pestilential complexities. Understanding medieval plague (Medical History, Suppl., 27). London 2008.

Zusätzliche Informationen

Erwartete Teilnehmerzahl: 15

Wahlpflichtfach für den 2. Studienabschnitt

Organisatorisches

Der Kurs „Ethisch-kommunikative Fertigkeiten“ besteht aus den vier Modulen „Überbringen schlechter Nachrichten“, „Trauer im Klinik-Alltag“, „Interkulturelle Kommunikation“ und „Ärztliches Handeln an Grenzen – Herausforderungen im Umgang mit Demenz“ . Modul I wird an zweiTerminen angeboten, für Modul II bis IV ist jeweils nur ein Termin vorgesehen. Zusätzlich gibt es noch das Aufbau-Modul V: „Kommunikationskompetenz bei Fehlern“. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, die Module im Laufe mehrerer Semester zu belegen. Jedes Modul umfasst 8 Stunden und findet an einem Samstag von 9.30 bis 17.30 Uhr statt. Die Detailinformationen finden Sie hier:

Für alle Module findet am Freitag, 24. April 2019, 12.00-14.00 Uhr  eine verpflichtende Einführungsveranstaltung statt, Ort wird noch bekannt gegegeben.

Modul I: Überbringen schlechter Nachrichten
Modul II: Trauer im Klinik-Alltag
Modul III: Interkulturelle Kommunikation
Modul IV: Ärztliches Handeln an Grenzen – Herausforderungen im Umgang mit Demenz
Modul V: Kommunikationskompetenz bei Fehlern – Praxisseminar zum adäquaten Umgang nach Behandlungsfehlern

  • Modul I: Überbringen schlechter Nachrichten
  • Modul II: Trauer im Klinik-Alltag
  • Modul III: Interkulturelle Kommunikation:
  • Modul IV: Ärztliches Handeln an Grenzen – Herausforderungen im Umgang mit Demenz
  • Modul V: Kommunikationskompetenz bei Fehlern: wird im Sommersemester 2020 ausgesetzt

Anmeldung:

Die Einschreibung für die einzelnen Module erfolgt über Mein Campus.

Bitte beachten Sie bei den Wahlfächern, die für mehrere Semester angeboten werden, dass Sie zur Einschreibung das niedrigste Studiensemester auswählen müssen, in dem das Fach angeboten wird, also für den II. Studienabschnitt das 5. Semester, andernfalls wird Ihnen der Kurs nicht angezeigt.

Scheinerwerb:

Voraussetzung für den Scheinerwerb ist der Besuch von drei Modulen sowie eine mündliche Prüfung. Nach Besuch der drei Module ist eine gesonderte Prüfungsanmeldung in Mein Campus erforderlich!

Dozent: Prof. Dr. Andreas Frewer, M.A., PD Dr. Andreas Reis (WHO)
Termin: nach Vereinbarung
Ort: nach Vereinbarung
Kontakt: andreas.frewer@fau.de

Anmeldung

Die Einschreibung erfolgt über Mein Campus.

Bitte beachten Sie bei den Wahlfächern, die für mehrere Semester angeboten werden, dass Sie zur Einschreibung das niedrigste Studiensemester auswählen müssen, in dem das Fach angeboten wird, also für den II. Studienabschnitt das 5. Semester, andernfalls wird Ihnen der Kurs nicht angezeigt.

Dozent: Prof. Dr. Andreas Frewer, M.A., Dr. Rainer Erices
Termin: nach Vereinbarung
Ort: nach Vereinbarung
Kontakt: andreas.frewer@fau.de

Anmeldung

Die Einschreibung erfolgt über Mein Campus.

Bitte beachten Sie bei den Wahlfächern, die für mehrere Semester angeboten werden, dass Sie zur Einschreibung das niedrigste Studiensemester auswählen müssen, in dem das Fach angeboten wird, also für den II. Studienabschnitt das 5. Semester, andernfalls wird Ihnen der Kurs nicht angezeigt.

NS-Medizinverbrechen zwischen Verdrängung und Aufarbeitung. Interdisziplinäres Projektseminar zur „zweiten Geschichte" des nationalsozialistischen Patientenmords in der Erlanger Heil- und Pflegeanstalt nach 1945 - Wahlpflichtfach im 2. Studienabschnitt

Dozent/in

Details

Zeit/Ort n.V.:

  • Mo 16:15-17:45, Raum 00.5 PSG

Prerequisites / Organizational information

Die Lehrveranstaltung dient dem Erwerb fachlicher Kompetenzen in der Geschichte der NS-Medizinverbrechen und Erinnerungskultur. Darüber hinaus ermöglicht es auch die Aneignung praktischer Schlüsselkompetenzen in Bereichen wie z.B. Projektmanagement oder Text- und Audioproduktion. Das Projektseminar ist interdisziplinär angelegt und offen für Studierende der Philosophischen und Medizinischen Fakultät.

Die Anmeldung für Studierende der Medizin erfolgt über meinCampus.

Inhalt

Während aktuell der geplante Teilabriss der ehemaligen Erlanger Heil- und Pflegeanstalt sowie Pläne zur Einrichtung eines Lern- und Gedenkortes im verbleibenden Gebäudeteil die Stadtgesellschaft, Kommunalpolitik und Universität intensiv beschäftigen, war der Großteil des Gesamtkomplexes bereits in den 1970er Jahren abgerissen worden, ohne dass sich eine breite Diskussion um die Gebäude und ihre Bedeutung für das Gedenken an die Opfer entwickelt hätte. Aber nicht nur das Gedenken, auch die gründliche Erforschung der nationalsozialistischen Medizinverbrechen setzte in Erlangen und andernorts – mit wenigen Ausnahmen – erst Jahrzehnte nach Kriegsende ein, sodass bis heute noch viele Aspekte bis hin zu den genauen Opferzahlen der „Hungerkost" in der Erlanger Anstalt unbekannt sind.

Die späte Erforschung und Aufarbeitung der NS-Medizinverbrechen in Erlangen ist kein Einzelfall, sondern steht in vielen Punkten symptomatisch für den Umgang mit NS-Geschichte nach Ende des Zweiten Weltkriegs. In der Forschung ist der steinige Weg hin zur juristischen, politischen, historischen und erinnerungskulturellen Auseinandersetzung mit der NS-Geschichte als ‚zweite Geschichte des Nationalsozialismus‘ untersucht worden.1 interdisziplinäre Projektseminar will ausgehend von der Erlanger Heil- und Pflegeanstalt die zweite Geschichte der NS-Medizinverbrechen in der Stadt untersuchen. Gab es hier die Vorstellung einer „Stunde Null"? 2 personellen Kontinuitäten gab es? Wie verlief die juristische und politische Aufarbeitung? 3 Hürden standen Erforschung und Gedenken entgegen? Diese und andere Fragen sollen zunächst quellennah erarbeitet und in den Forschungskontext zur ‚zweiten Geschichte des Nationalsozialismus‘ eingebettet werden. Die Ergebnisse werden dann im praktischen Teil des Projektseminars für die Öffentlichkeit aufbereitet und in einem breitenwirksamen Medium wie beispielsweise einem Podcast zugänglich gemacht. Das Konzept hierzu wird im Seminarverlauf gemeinsam erarbeitet und realisiert.

Empfohlene Literatur

[1] Vgl. Reichel, Peter; Schmid, Harald; Steinbach, Peter (Hg.): Der Nationalsozialismus – Die zweite Geschichte. Überwindung, Deutung, Erinnerung, Bonn 2009.
[2] Schulze, Dietmar; Rotzoll; Maike: Ausgefallene "Stunde Null" : die sächsische Heil- und Pflegeanstalt Grossschweidnitz nach 1945, in: Kumbier, Ekkehardt; Steinberg, Holger (Hg.): Psychiatrie in der DDR. Beiträge zur Geschichte. Berlin 2018, S. 25-38.
[3] Schulze, Dietmar: „Auch der ‚Gnadentod‘ ist Mord". Der Augsburger Strafprozess über die NS-„Euthanasie"-Verbrechen in Kaufbeuren und Irsee, Irsee 2019.

Zusätzliche Informationen

Erwartete Teilnehmerzahl: 5

www: https://www.igem.med.fau.de/studium-und-lehre/wahlpflichtfaecher/

"Nichts verbreitet sich schneller als Angst" - Neue Seuchen. Eine Zwischenbilanz - Übung im 2. Studienabschnitt Blockseminar

Dozent/in

Details

Zeit/Ort n.V.:

  • Einzeltermin am 03.07.2020 14:00-20:00, Raum Seminarraum Bibliothek (Erdgeschoss), Glückstr. 10

Prerequisites / Organizational information

Die Übung wendet sich an Studierende der Medizin und anderer Fächer und vermittelt vertiefte Einblicke in historische und zeitgenössische Reaktionsweisen auf Epidemien und „neue" Plagen. Materialien hierzu werden auf StudOn bereitgestellt. Die Übung kann als Wahlpflichtfach für den 1. und 2. Studienabschnitt belegt werden. Es kann kein Schein erworben werden.

Die Anmeldung erfolgt über meinCampus.

Inhalt

Die seit Beginn des Jahres 2020 ausgreifende Corona-Epidemie konfrontiert komplexe moderne Gesellschaften mit einer als bedrohlich empfundenen Seuche. In historischer Perspektive ist das Auftreten „neuer" Krankheiten als Normalfall zu bezeichnen. Insbesondere in Europa hat sich in den Jahrhunderten seit der frühen Neuzeit ein Abwehrmodus entwickelt, der seuchenpolizeiliche und medizinische Maßnahmen umfasst.

Empfohlene Literatur

Literatur: BERGDOLT, K.: Der Schwarze Tod in Europa. Die Große Pest und das Ende des Mittelalters. München 1994. HERLIHY, D.: Der schwarze Tod und die Verwandlung Europas. Berlin 1998. KIPLE, K.F. (Hg.): The Cambridge World History of Human Disease. Cambridge 1993. LEVEN, K.-H.: Die Geschichte der Infektionskrankheiten. Von der Antike bis ins 20. Jahrhundert. Landsberg/Lech 1997. LITTLE, L.K. (Hg.): Plague and the End of Antiquity. The Pandemic of 541 – 750. Cambridge, New York 2007. MEIER, M. (Hg.): Pest. Die Geschichte eines Menschheittraumas, Stuttgart 2005. NUTTON, V.: Pestilential complexities. Understanding medieval plague (Medical History, Suppl., 27). London 2008.

Zusätzliche Informationen

Erwartete Teilnehmerzahl: 5

Dozent: Prof. Dr. med. Andreas Frewer, M.A.
Termin: montags, 16:00-18:00 Uhr
Beginn: 27.04.2020
Letzter Termin: 15.06.2020
Ort: Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, Glückstr. 10, 91054 Erlangen, Seminarraum Bibliotek EG.
Kontakt: andreas.frewer@fau.de

Termine

27.04.2020 Vorbesprechung und Einführung

04.04.2020

11.05.2020

18.05.2020

25.05.2020

08.06.2020

15.06.2020

Organisatorisches

Die Veranstaltung ist als Einführung in die Grundlagen der Medizinethik wie auch als Vertiefung für Interessenten an einer Doktorarbeit geeignet. Zusätzlich wird ein Besuch der Hauptvorlesung zur Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin (Q 2) empfohlen.

Seminarbeschreibung

Fragen um Schwangerschaft und Pränataldiagnostik, Probleme bei Humanexperimenten und Transplantation mit gerechter Organverteilung oder Formen der Sterbebegleitung am Lebensende -moralische Aspekte werden in der Medizin immer wichtiger. Ethik in der Medizin fragt nach Argumenten und Begründungen für „gutes Handeln“ in der Patient-Arzt-Beziehung wie auch im Gesundheitswesen. Das vorliegende Seminar soll Grundsatz- und Grenzfragen ärztlicher Tätigkeit beleuchten sowie Prinzipien der Medizinethik darstellen. Darüber hinaus werden Beispiele praktischer Konflikte aus der Ethikberatung und Klinische Ethikkomitees dargestellt sowie Fälle diskutiert.

Literatur:

Frewer, A./Eickhoff, C. (Hrsg.) (2000) „Euthanasie“ und die aktuelle Sterbehilfe-Debatte.Die historischen Hintergründe medizinischer Ethik, Campus, Frankfurt a.M./New York.

Frewer, A./Fahr, U./Rascher, W. (Hrsg.) (2008) Klinische Ethikkomitees.Chancen, Risiken und Nebenwirkungen. Jahrbuch Ethik in der Klinik (JEK),Band 1. Königshausen & Neumann, Würzburg.

Frewer, A./Fahr, U./Rascher, W. (Hrsg.) (2009) Patientenverfügung und Ethik.Beiträge zur guten klinischen Praxis. Jahrbuch Ethik in der Klinik (JEK), Band 2.Königshausen & Neumann, Würzburg.

Schöne-Seifert, B. (2007) Grundlagen der Medizinethik. Kröner, Stuttgart.

Schmidt, U./Frewer, A. (Eds.) (2007) History and Theory of Human Experimentation.The Declaration of Helsinki and Modern Medical Ethics. Steiner, Stuttgart.

Wiesemann, C./Biller-Andorno, B./Frewer, A. (unter Mitarbeit) (2005) Medizinethik(mit Beiträgen von R. Andorno, J. Klein, C. Lenk, K. Nolte). Thieme, Stuttgart.