Wahlpflichtfächer

Scheinerwerb

Die Studienordnung sieht den Besuch je eines Wahlpflichtfachs im ersten und im zweiten Studienabschnitt vor, wobei das Wahlpflichtfach im ersten Studienabschnitt drei Semesterwochen umfasst, das Wahlpflichtfach im zweiten Studienabschnitt zwei Semesterwochenstunden.

Mit dem Besuch dieser Lehrveranstaltungen kann der benotete Schein für das Wahlpflichtfach erworben werden. Voraussetzung für den Scheinerwerb ist die regelmäßige aktive Teilnahme unter Berücksichtigung der maximalen Fehlzeiten entsprechend der Studienordnung. Die weiteren Anforderungen können von Kurs zu Kurs unterschiedlich sein und finden sich auf den Seiten zu den einzelnen Seminaren.

Hausarbeiten

Abgabetermin für Hausarbeiten im Sommersemester: 15. September
Abgabetermin für Hausarbeiten im Wintersemester: 15. März
Das Musterdeckblatt für Hausarbeiten gibt es zum Download hier (Word-Datei).
Formale Hinweise für das Abfassen von Hausarbeiten gibt es zum Download hier (pdf-Datei 12 KB)

Einschreibung

Die Einschreibung erfolgt über MeinCampus. Bitte beachten Sie bei den Wahlfächern, die für mehrere Semester angeboten werden, dass Sie zur Einschreibung das niedrigste Studiensemester auswählen müssen, in dem das Fach angeboten wird, also für den ersten Studienabschnitt das 1. Semester, für den zweiten Studienabschnitt das 5. Semester, andernfalls wird Ihnen der Kurs nicht angezeigt.

Wahlpflichtfach für den 1. Studienabschnitt:

Organisatorisches

Der Kurs „Ethisch-kommunikative Fertigkeiten“ besteht aus den vier Modulen „Überbringen schlechter Nachrichten“, „Trauer im Klinik-Alltag“, „Interkulturelle Kommunikation“ und „Ärztliches Handeln an Grenzen – Herausforderungen im Umgang mit Demenz“ . Modul I wird an zweiTerminen angeboten, für Modul II bis IV ist jeweils nur ein Termin vorgesehen. Zusätzlich gibt es noch das Aufbau-Modul V: „Kommunikationskompetenz bei Fehlern“. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, die Module im Laufe mehrerer Semester zu belegen. Jedes Modul umfasst 8 Stunden und findet an einem Samstag von 9.30 bis 17.30 Uhr statt. Die Detailinformationen finden Sie hier:

Die Wahlpflichtfächer des Bereichs „Ethisch-kommunikative Fähigkeiten“ müssen aufgrund der aktuellen Lage im WS 2020/21 leider entfallen.

Modul I: Überbringen schlechter Nachrichten
Modul II: Trauer im Klinik-Alltag
Modul III: Interkulturelle Kommunikation
Modul IV: Ärztliches Handeln an Grenzen – Herausforderungen im Umgang mit Demenz
Modul V: Kommunikationskompetenz bei Fehlern – Praxisseminar zum adäquaten Umgang nach Behandlungsfehlern

  • Modul I: Überbringen schlechter Nachrichten: wird im Wintersemester 2020/21 ausgesetzt
  • Modul II Trauer im Klinik-Alltag: wird im Wintersemester 2020/21 ausgesetzt
  • Modul III: Interkulturelle Kommunikation: wird im Wintersemester 2020/21 ausgesetzt
  • Modul IV: Ärztliches Handeln an Grenzen – Herausforderungen im Umgang mit Demenz: wird im Wintersemester 2020/21 ausgesetzt
  • Modul V: Kommunikationskompetenz bei Fehlern: wird im Wintersemester 2020/21 ausgesetzt

Anmeldung:

Die Einschreibung für die einzelnen Module erfolgt über Mein Campus.

Bitte beachten Sie bei den Wahlfächern, die für mehrere Semester angeboten werden, dass Sie zur Einschreibung das niedrigste Studiensemester auswählen müssen, in dem das Fach angeboten wird, also für den I. Studienabschnitt das 1. Semester, andernfalls wird Ihnen der Kurs nicht angezeigt.

Keine passenden Datensätze gefunden.

Erkenntnis aus Leichen(teilen): Forschen und Lehren mit menschlichen Überresten - Wahlpflichtfach im 1. Studienabschnitt

Dozent/in

Details

Zeit/Ort n.V.

Prfungsleistung: aktive Teilnahme

Das Seminar kann als Wahlpflichtfach für den 1. Studienabschnitt und 2. Studienabschnitt belegt werden. Die Veranstaltung ist auch für Studierende der Medizin (inkl. Zahnmedizin) geeignet, die sich für eine Dissertation im Fach Medizingeschichte interessieren.Studierende anderer Fakultäten sind ebenfalls willkommen und können einen Schein Schlüsselqualifikation erwerben.

Inhalt

In (fast) allen menschlichen Kulturen, Religionen und Gesellschaftsformen gelten besondere Regeln für den Umgang mit Leichen.
Ausgerechnet die – stets päpstlich approbierten – Universitäten des christlichen europäischen Mittelalters eröffneten den Medizinischen Fakultäten den Weg, regelmäßig an menschlichen Leichnamen zu forschen und zu lehren. Im 19. Jahrhundert nahm diese Form der Wissensgewinnung stark zu, als neben der Medizin auch an Evolutionstheorien und Rassenlehren interessierte Fächer wie Anthropologie und Kriminonologie begannen, ihre Hypothesen an und mit menschlichen Überresten zu entwickeln. Dazu legten sie Schädelsammlungen, Haarproben und Feuchtpräparate an, die teils bis heute in den großen Sammlungen nicht nur anatomischer und pathologischer sondern auch ethnologischer Institute sowie anthropologisch-völkerkundlicher Museen liegen. Die Herkunft dieser menschlichen Überreste ist in den letzten Jahren zunehmend in die jeweils fachinterne, aber auch öffentliche Debatte gekommen; gleichzeitig wird selbstverständlich auch heute mit menschlichen Überresten gelehrt und geforscht. Unter welchen Bedingungen darf sich ein forschender und lehrender Zugriff an sterblichen Überresten handgreiflich zu schaffen machen, um das Wunder des Lebens zu ergründen? Welche Rolle spielt die Herkunft und „Beschaffung“ der Präparate? In welcher Weise haben sich die Antworten auf die damit verbundenen Fragen mit den wissenschaftlich-methodischen, aber auch religiösen und politischen Überzeugungen im Laufe der Geschichte gewandelt?

Das Seminar möchte diesen Fragen nachspüren und den aktuellen Debatten eine historische Dimension geben. Gefordert werden die regelmäßige aktive Teilnahme an den Seminarsitzungen sowie die Vertiefung in ein Spezialthema und die Präsentation und Diskussion der Ergebnisse.

Zusätzliche Informationen

Schlagwörter: Erkenntnis aus Leichen(teilen): Forschen und Lehren mit menschlichen Überresten

Erwartete Teilnehmerzahl: 8

www: https://www.studon.fau.de/crs3650282.html

MED 89841 "Nichts verbreitet sich schneller als Angst" - Neue Seuchen. Eine Zwischenbilanz - Wahlpflichtfach im 1. Studienabschnitt Blockseminar

Dozent/in

Details

Zeit/Ort n.V.

Das Kompaktübung wendet sich an Studierende der Medizin und anderer Fächer und vermittelt vertiefte Einblicke in historische und zeitgenössische Reaktionsweisen auf Epidemien und „neue“ Plagen. Materialien hierzu werden auf StudOn bereitgestellt.

Das Seminar kann als Übung für den 1. und 2. Studienabschnitt belegt werden.

Die Anmeldung erfolgt über meinCampus.

Inhalt

Die seit Beginn des Jahres 2020 ausgreifende Corona-Epidemie konfrontiert komplexe moderne Gesellschaften mit einer als bedrohlich empfundenen Seuche. In historischer Perspektive ist das Auftreten „neuer“ Krankheiten als Normalfall zu bezeichnen. Insbesondere in Europa hat sich in den Jahrhunderten seit der frühen Neuzeit ein Abwehrmodus entwickelt, der seuchenpolizeiliche und medizinische Maßnahmen umfasst.

Zusätzliche Informationen

Erwartete Teilnehmerzahl: 9

Dozent: Prof. Dr. med. Andreas Frewer, M.A.
Termin: montags, 16:00-18:00 Uhr
Beginn: 19.10.2020
Letzter Termin: 14.12.2020
Ort: Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, Glückstr. 10, 91054 Erlangen, Seminarraum Bibliotek EG.
Kontakt: andreas.frewer@fau.de

Termine

19.10.2020 Vorbesprechung und Einführung

26.10.2020

02.11.2020

09.11.2020

16.11.2020

23.11.2020

30.11.2020

07.12.2020

14.12.2020

Organisatorisches

Die Veranstaltung ist als Einführung in die Grundlagen der Medizinethik wie auch als Vertiefung für Interessenten an einer Doktorarbeit geeignet. Zusätzlich wird ein Besuch der Hauptvorlesung zur Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin (Q 2) empfohlen.

Seminarbeschreibung

Fragen um Schwangerschaft und Pränataldiagnostik, Probleme bei Humanexperimenten und Transplantation mit gerechter Organverteilung oder Formen der Sterbebegleitung am Lebensende – moralische Aspekte werden in der Medizin immer wichtiger. Ethik in der Medizin fragt nach Argumenten und Begründungen für „gutes Handeln“ in der Patient-Arzt-Beziehung wie auch im Gesundheitswesen. Das vorliegende Seminar soll Grundsatz- und Grenzfragen ärztlicher Tätigkeit beleuchten sowie Prinzipien der Medizinethik darstellen. Darüber hinaus werden Beispiele praktischer Konflikte aus der Ethikberatung und Klinische Ethikkomitees dargestellt sowie Fälle diskutiert.

Literatur:

Frewer, A./Eickhoff, C. (Hrsg.) (2000) „Euthanasie“ und die aktuelle Sterbehilfe-Debatte.Die historischen Hintergründe medizinischer Ethik, Campus, Frankfurt a.M./New York.

Frewer, A./Fahr, U./Rascher, W. (Hrsg.) (2008) Klinische Ethikkomitees.Chancen, Risiken und Nebenwirkungen. Jahrbuch Ethik in der Klinik (JEK),Band 1. Königshausen & Neumann, Würzburg.

Frewer, A./Fahr, U./Rascher, W. (Hrsg.) (2009) Patientenverfügung und Ethik.Beiträge zur guten klinischen Praxis. Jahrbuch Ethik in der Klinik (JEK), Band 2.Königshausen & Neumann, Würzburg.

Schöne-Seifert, B. (2007) Grundlagen der Medizinethik. Kröner, Stuttgart.

Schmidt, U./Frewer, A. (Eds.) (2007) History and Theory of Human Experimentation.The Declaration of Helsinki and Modern Medical Ethics. Steiner, Stuttgart.

Wiesemann, C./Biller-Andorno, B./Frewer, A. (unter Mitarbeit) (2005) Medizinethik(mit Beiträgen von R. Andorno, J. Klein, C. Lenk, K. Nolte). Thieme, Stuttgart.

 

 

Wahlpflichtfach für den 2. Studienabschnitt

Organisatorisches

Der Kurs „Ethisch-kommunikative Fertigkeiten“ besteht aus den vier Modulen „Überbringen schlechter Nachrichten“, „Trauer im Klinik-Alltag“, „Interkulturelle Kommunikation“ und „Ärztliches Handeln an Grenzen – Herausforderungen im Umgang mit Demenz“ . Modul I wird an zweiTerminen angeboten, für Modul II bis IV ist jeweils nur ein Termin vorgesehen. Zusätzlich gibt es noch das Aufbau-Modul V: „Kommunikationskompetenz bei Fehlern“. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, die Module im Laufe mehrerer Semester zu belegen. Jedes Modul umfasst 8 Stunden und findet an einem Samstag von 9.30 bis 17.30 Uhr statt. Die Detailinformationen finden Sie hier:

Die Wahlpflichtfächer des Bereichs „Ethisch-kommunikative Fähigkeiten“ müssen aufgrund der aktuellen Lage im WS 2020/21 leider entfallen.

Modul I: Überbringen schlechter Nachrichten
Modul II: Trauer im Klinik-Alltag
Modul III: Interkulturelle Kommunikation
Modul IV: Ärztliches Handeln an Grenzen – Herausforderungen im Umgang mit Demenz
Modul V: Kommunikationskompetenz bei Fehlern – Praxisseminar zum adäquaten Umgang nach Behandlungsfehlern

  • Modul I: Überbringen schlechter Nachrichten: wird im Wintersemester 2020/21 ausgesetzt
  • Modul II Trauer im Klinik-Alltag: wird im Wintersemester 2020/21 ausgesetzt
  • Modul III: Interkulturelle Kommunikation: wird im Wintersemester 2020/21 ausgesetzt
  • Modul IV: Ärztliches Handeln an Grenzen – Herausforderungen im Umgang mit Demenz: wird im Wintersemester 2020/21 ausgesetzt
  • Modul V: Kommunikationskompetenz bei Fehlern: wird im Wintersemester 2020/21 ausgesetzt

Anmeldung:

Die Einschreibung für die einzelnen Module erfolgt über Mein Campus.

Bitte beachten Sie bei den Wahlfächern, die für mehrere Semester angeboten werden, dass Sie zur Einschreibung das niedrigste Studiensemester auswählen müssen, in dem das Fach angeboten wird, also für den II. Studienabschnitt das 5. Semester, andernfalls wird Ihnen der Kurs nicht angezeigt.

Scheinerwerb:

Voraussetzung für den Scheinerwerb ist der Besuch von drei Modulen sowie eine mündliche Prüfung. Nach Besuch der drei Module ist eine gesonderte Prüfungsanmeldung in Mein Campus erforderlich!

Dozent: Prof. Dr. Andreas Frewer, M.A., PD Dr. Andreas Reis (WHO)
Termin: nach Vereinbarung
Ort: nach Vereinbarung
Kontakt: andreas.frewer@fau.de

Anmeldung

Die Einschreibung erfolgt über Mein Campus.

Bitte beachten Sie bei den Wahlfächern, die für mehrere Semester angeboten werden, dass Sie zur Einschreibung das niedrigste Studiensemester auswählen müssen, in dem das Fach angeboten wird, also für den II. Studienabschnitt das 5. Semester, andernfalls wird Ihnen der Kurs nicht angezeigt.

Dozent: Prof. Dr. Andreas Frewer, M.A., Dr. Rainer Erices
Termin: nach Vereinbarung
Ort: nach Vereinbarung
Kontakt: andreas.frewer@fau.de

Anmeldung

Die Einschreibung erfolgt über Mein Campus.

Bitte beachten Sie bei den Wahlfächern, die für mehrere Semester angeboten werden, dass Sie zur Einschreibung das niedrigste Studiensemester auswählen müssen, in dem das Fach angeboten wird, also für den II. Studienabschnitt das 5. Semester, andernfalls wird Ihnen der Kurs nicht angezeigt.

Keine passenden Datensätze gefunden.

Erkenntnis aus Leichen(teilen): Forschen und Lehren mit menschlichen Überresten - Wahlpflichtfach im 2. Studienabschnitt

Dozent/in

Details

Zeit/Ort n.V.

Prüfungsleistung:aktive Teilnahme

Das Seminar kann als Wahlpflichtfach für den 1. Studienabschnitt und 2. Studienabschnitt belegt werden. Die Veranstaltung ist auch für Studierende der Medizin (inkl. Zahnmedizin) geeignet, die sich für eine Dissertation im Fach Medizingeschichte interessieren. Weiterhin kann das Seminar als Proseminar neueste Geschichte belegt werden. Studierende anderer Fakultäten sind ebenfalls willkommen und können einen Schein Schlüsselqualifikation erwerben.

Inhalt

In (fast) allen menschlichen Kulturen, Religionen und Gesellschaftsformen gelten besondere Regeln für den Umgang mit Leichen.
Ausgerechnet die – stets päpstlich approbierten – Universitäten des christlichen europäischen Mittelalters eröffneten den Medizinischen Fakultäten den Weg, regelmäßig an menschlichen Leichnamen zu forschen und zu lehren. Im 19. Jahrhundert nahm diese Form der Wissensgewinnung stark zu, als neben der Medizin auch an Evolutionstheorien und Rassenlehren interessierte Fächer wie Anthropologie und Kriminonologie begannen, ihre Hypothesen an und mit menschlichen Überresten zu entwickeln. Dazu legten sie Schädelsammlungen, Haarproben und Feuchtpräparate an, die teils bis heute in den großen Sammlungen nicht nur anatomischer und pathologischer sondern auch ethnologischer Institute sowie anthropologisch-völkerkundlicher Museen liegen. Die Herkunft dieser menschlichen Überreste ist in den letzten Jahren zunehmend in die jeweils fachinterne, aber auch öffentliche Debatte gekommen; gleichzeitig wird selbstverständlich auch heute mit menschlichen Überresten gelehrt und geforscht. Unter welchen Bedingungen darf sich ein forschender und lehrender Zugriff an sterblichen Überresten handgreiflich zu schaffen machen, um das Wunder des Lebens zu ergründen? Welche Rolle spielt die Herkunft und „Beschaffung“ der Präparate? In welcher Weise haben sich die Antworten auf die damit verbundenen Fragen mit den wissenschaftlich-methodischen, aber auch religiösen und politischen Überzeugungen im Laufe der Geschichte gewandelt?

Das Seminar möchte diesen Fragen nachspüren und den aktuellen Debatten eine historische Dimension geben. Gefordert werden die regelmäßige aktive Teilnahme an den Seminarsitzungen sowie die Vertiefung in ein Spezialthema und die Präsentation und Diskussion der Ergebnisse.

Zusätzliche Informationen

Schlagwörter: Erkenntnis aus Leichen(teilen): Forschen und Lehren mit menschlichen Überresten

Erwartete Teilnehmerzahl: 6

www: https://www.studon.fau.de/crs3650282.html

MED 89841 "Nichts verbreitet sich schneller als Angst" - Neue Seuchen. Eine Zwischenbilanz - Wahlpflichtfach im 2. Studienabschnitt Blockseminar

Dozent/in

Details

Zeit/Ort n.V.

Die Übung wendet sich an Studierende der Medizin und anderer Fächer und vermittelt vertiefte Einblicke in historische und zeitgenössische Reaktionsweisen auf Epidemien und „neue“ Plagen. Materialien hierzu werden auf StudOn bereitgestellt. Die Übung kann als Wahlpflichtfach für den 1. und 2. Studienabschnitt belegt werden.

Die Anmeldung erfolgt über meinCampus.

Inhalt

Die seit Beginn des Jahres 2020 ausgreifende Corona-Epidemie konfrontiert komplexe moderne Gesellschaften mit einer als bedrohlich empfundenen Seuche. In historischer Perspektive ist das Auftreten „neuer“ Krankheiten als Normalfall zu bezeichnen. Insbesondere in Europa hat sich in den Jahrhunderten seit der frühen Neuzeit ein Abwehrmodus entwickelt, der seuchenpolizeiliche und medizinische Maßnahmen umfasst.

Zusätzliche Informationen

Erwartete Teilnehmerzahl: 9

Dozent: Prof. Dr. med. Andreas Frewer, M.A.
Termin: montags, 16:00-18:00 Uhr
Beginn: 19.10.2020
Letzter Termin: 14.12.2020
Ort: Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, Glückstr. 10, 91054 Erlangen, Seminarraum Bibliotek EG.
Kontakt: andreas.frewer@fau.de

Termine

19.10.2020 Vorbesprechung und Einführung

26.10.2020

02.11.2020

09.11.2020

16.11.2020

23.11.2020

30.11.2020

07.12.2020

14.12.2020

Organisatorisches

Die Veranstaltung ist als Einführung in die Grundlagen der Medizinethik wie auch als Vertiefung für Interessenten an einer Doktorarbeit geeignet. Zusätzlich wird ein Besuch der Hauptvorlesung zur Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin (Q 2) empfohlen.

Seminarbeschreibung

Fragen um Schwangerschaft und Pränataldiagnostik, Probleme bei Humanexperimenten und Transplantation mit gerechter Organverteilung oder Formen der Sterbebegleitung am Lebensende -moralische Aspekte werden in der Medizin immer wichtiger. Ethik in der Medizin fragt nach Argumenten und Begründungen für „gutes Handeln“ in der Patient-Arzt-Beziehung wie auch im Gesundheitswesen. Das vorliegende Seminar soll Grundsatz- und Grenzfragen ärztlicher Tätigkeit beleuchten sowie Prinzipien der Medizinethik darstellen. Darüber hinaus werden Beispiele praktischer Konflikte aus der Ethikberatung und Klinische Ethikkomitees dargestellt sowie Fälle diskutiert.

Literatur:

Frewer, A./Eickhoff, C. (Hrsg.) (2000) „Euthanasie“ und die aktuelle Sterbehilfe-Debatte.Die historischen Hintergründe medizinischer Ethik, Campus, Frankfurt a.M./New York.

Frewer, A./Fahr, U./Rascher, W. (Hrsg.) (2008) Klinische Ethikkomitees.Chancen, Risiken und Nebenwirkungen. Jahrbuch Ethik in der Klinik (JEK),Band 1. Königshausen & Neumann, Würzburg.

Frewer, A./Fahr, U./Rascher, W. (Hrsg.) (2009) Patientenverfügung und Ethik.Beiträge zur guten klinischen Praxis. Jahrbuch Ethik in der Klinik (JEK), Band 2.Königshausen & Neumann, Würzburg.

Schöne-Seifert, B. (2007) Grundlagen der Medizinethik. Kröner, Stuttgart.

Schmidt, U./Frewer, A. (Eds.) (2007) History and Theory of Human Experimentation.The Declaration of Helsinki and Modern Medical Ethics. Steiner, Stuttgart.

Wiesemann, C./Biller-Andorno, B./Frewer, A. (unter Mitarbeit) (2005) Medizinethik(mit Beiträgen von R. Andorno, J. Klein, C. Lenk, K. Nolte). Thieme, Stuttgart.