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Dr. Susanne Ude-Koeller

Dr. Susanne Ude-Koeller

  • Tätigkeit: Wissenschaftliche Mitarbeiterin
  • Organisation: Institut für Geschichte und Ethik der Medizin
  • Abteilung: Lehrstuhl für Geschichte der Medizin
  • Telefonnummer: +49 9131 85-22731
  • E-Mail: susanne.ude-koeller@fau.de

Lebenslauf

Seit 10/2013

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der FAU Erlangen-Nürnberg

2011-2012

Projektleitung und Kuratorin der Jubiläumsausstellung der Universität Göttingen „Dinge des Wissens“, Universität Göttingen

2003-2009
2010-2011

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut Ethik und Geschichte der Medizin der Universitätsmedizin Göttingen

2008-2010

Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der MH Hannover/Zentrum für Gesundheitsethik. Forschungsprojekt: „Priorisierung bei der Hämophilie A“ (DFG-FOR 655 „Priorisierung in der Medizin)

2003-2006

Lehrbeauftragte am Institut für Medizinsoziologie und Medizinpsychologie, Universitätsmedizin Göttingen

2002

Promotion in den Fächern Volkskunde, Germanistik und Pädagogik an der Georg-August-Universität Göttingen

1998-2000

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im medizinhistorischen Ausstellungsprojekt „Horizonte des Heilens. Geschichte und Gegenwart komplementärer Therapieverfahren“ (Bomann-Museum, Celle, Assistenz der Ausstellungsleitung)

1995-1997;
1998

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Volkskunde der Georg-August-Universität, Forschungsprojekt: „Ideengeschichte der Heimat- und Naturvereine am Beispiel des Harzklubs e.V.“

1979/80-1985/86

Studium der Fächer Volkskunde, Germanistik und Pädagogik an der Georg-August-Universität Göttingen

Arbeitsschwerpunkte

  • Medizin im Nationalsozialismus
  • Geschichte der Geburtshilfe
  • Medizinhistorische Museologie
  • Wissenschaftliche Sammlungen

Ude-Koeller, S (2000) Als nichts mehr half …. Motive zur Therapiewahl. In: Horizonte des Heilens. Geschichte und Gegenwart komplementärer Medizin. Heft 4. Blickwechsel. Patientenwünsche und –wahrnehmung. Hg. S. Sieg. Celle, 15-35.

Ude-Koeller, S (2004) Auf gebahnten Wegen. Zum Naturdiskurs am Beispiel des Harzklubs e.V. (internationale Hochschulschriften, 417). Waxmann, Münster

Ude-Koeller, S (2005), Natur als patriotischer Erfahrungsraum. Zur Nationalisierung des Harzes durch den Harzklub e.V. In: Gibas, M, Haufe, R. (Hg.) Mythen der Mitte. Regionen als nationale Wertezentren Konstruktionsprozesse und Sinnstiftungskonzepte im 19. und 20. Jahrhundert, Verlag der Bauhaus Universität Weimar, 97-110.

Ude-Koeller, S (2005): Im Harz Daheim? Der Harzklub als Sachwalter von Heimat und Natur. In: Deutsche Erinnerungslandschaften II. „Rotes Mansfeld“-„Grüner Harz“. Druck-Zuck, Halle, 180-196

Ude-Koeller S, Wiesemann C (2005) Ethik und Informed Consent: Empfehlungen für die Behandlung intersexueller Kinder und Jugendlicher. In: Kinderärztliche Praxis, 76: 305-310.

Ude-Koeller, S (2005) Habseligkeiten. Von Alltagsgegenständen und Statussymbolen, Andenken und Erbstücken. In: G. Schwibbe/I. Spieker (Hgg.): Bei Hempels auf dem Sofa. Auf der Suche nach dem deutschen Alltag. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt, 180-202.

Ude-Koeller S (2005) Psychiatrische Krankenakten von NS-Zwangsarbeitern und Zwangsarbeiterinnen als historische Quellen interdisziplinärer Forschung. In: Alsheimer R, Weibezahn R (Hg.): Körperlichkeit und Kultur 2004. Interdisziplinäre Medikalkulturforschung. Univ.-Buchh. Bremen, Bremen, 175-190.

Ude-Koeller S (2005) Zwischen den Geschlechtern – Intersexualität im Spannungsfeld von Öffentlichkeit und medizinischem Diskurs. In: Alsheimer R, Weibezahn R (Hg.) Körperlichkeit und Kultur 2005: Geschichtliches, Normen, Methoden. Univ.-Buchh. Bremen, Bremen, 77-96.

Ude-Koeller S (2006) „Ich hab‘ Puzzlesteine vom Jungen, aber ein Mädchen bin ich trotzdem“. Zur Frage der partizipativen Behandlungsentscheidung bei Kindern mit Störung der Geschlechtsentwicklung. In: Familie versus Patientenautonomie. Zur Rolle der Familie bei Behandlungsentscheidungen. Tagungsband der Taunus Winter School. Hg. S. Rothärmel, K. W. Schmidt, G. Wolfslast, Haag und Herrchen Verlag, Frankfurt am Main, 79-97.

Ude-Koeller S, Müller L, Wiesemann C (2006) Junge oder Mädchen? Elternwunsch, Geschlechtswahl und geschlechtskorrigierende Operationen bei Kindern mit Störung der Geschlechtsentwicklung. In: Ethik in der Medizin 18, 63-70.

Ude-Koeller S (2007) „Dass der Patient […] selbst der Meinung sei, nur in der Heimat gesund werden zu können“ – Die Behandlung von Zwangsarbeitenden in der Staatlichen Universitätsklinik für psychische und Nervenkrankheiten Göttingen. In: Zimmermann, V, (Hg.): „Leiden verwehrt Vergessen“. Zwangsarbeitende in Göttingen und ihre medizinische Versorgung in den Universitätskliniken. Göttingen Wallstein Verlag, 229-256.

Ude-Koeller S (2007) Zwangsarbeit und medizinische Versorgungspraxis im Spiegel der Versichertenkartei der AOK Göttingen. In: Zimmermann, V (Hg.): Leiden verwehrt Vergessen“. Zwangsarbeitende in Göttingen und ihre medizinische Versorgung in den Universitätskliniken. Göttingen Wallstein Verlag, 257-278.

Ude-Koeller S (2007) Mit heiler Haut davon kommen? In: S. Ude-Koeller/T. Fuchs/E. Böhme (Hgg.): Wachs Bild Körper. Moulagen in der Medizin. Begleitband zur Ausstellung im Städtischen Museum vom 16.9 bis 16.12. 2007. Universitätsverlag Göttingen, S. 45-65.

Wiesemann C, Ude-Koeller S (2008) Richtlinien für medizinische Interventionen bei Kindern und Jugendlichen mit besonderer Geschlechtsentwicklung (Intersexualität): Was nützt der best-interest standard? In: D. Groß, C. Neuschaefer-Rube, J. Steinmetzer (Hgg.): Transsexualität und Intersexualität. Medizinische, ethische, soziale und juristische Aspekte. Medizinisch wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Berlin, 13-21.

Ude-Koeller S (2008) Ethikkodex des International Council of Nurses (2005). In: S. Hähner-Rombach (Hg.): Quellen zur Geschichte der Krankenpflege. Mit Einführungen und Kommentaren. Mabuse Verlag, Frankfurt am Main, 121-128 (Kommentar).

Ude-Koeller, S (2008) Unterricht für Krankenwärter zum Gebrauche öffentlicher Vorlesungen …. In: S. Hähner-Rombach (Hg.): Quellen zur Geschichte der Krankenpflege. Mit Einführungen und Kommentaren. Mabuse Verlag, Frankfurt am Main , 191-198 (Kommentar)

Ude-Koeller S (2008) Tagungsbericht „Wegsperren. Exklusionsmechanismen als gesellschaftliche Konfliktlösung“. Historische, soziologische und psychiatrische Aspekte. 25.04.2008-26.04.2008, Moringen. In: H-SOZ-U-KULT, 27.05.2008, http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=2131.

Wiesemann C, Ude-Koeller S, Sinnecker G.H.G., Thyen U (2009): Ethical principles and recommendations for the medical management of differences of sex development(DSD)/intersex in children and adolescents. In: European Journal of Pediatrics. http://www.springerlink.com/openurl.asp?genre=article&id=doi:10.1007/s00431-009-1086-x

Ude-Koeller S, Dungan R, Viebahn C (2009): Sonderausstellung Jacob Henle. Ein Projekt der Abteilung Ethik und Geschichte der Medizin und des Zentrums Anatomie der Universitätsmedizin Göttingen. In: Dross, Fritz/Salimi, K (Hg.): Jacob Henle. Bürgerliches Leben und „rationelle Medicin“. Eine Ausstellung im Klinikum Fürth. 10- Juli-10. September 2009. Werner & Metz Fürth 2009, 120-127.

Ude-Koeller S, Wermes C, Eisert R, Ganser A, Dörries A (2010): A qualitative Study of Criteria in Priority Setting-Stakeholder Preferences in Haemophilia A. Posterbeitrag 54. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose und Hämostaseforschung GTH. 24.-27. Februar 2010 Nürnberg.

Ude-Koeller S (2010): Ungeboren. In: Enzyklopädie des Märchens. Handwörterbuch zur historischen und vergleichenden Erzählforschung 13/3, Sp. 1188-1190. Berlin. De Gruyter.

Ude-Koeller S (2010) „Geben Sie diese schönste Professur in Deutschland, nach welcher Viele die Hand ausstrecken nicht aus Ihrer Hand“ – Jacob Henle in Göttingen 1852-1885. In: Göttinger Jahrbuch 58, 63-77.

Ude-Koeller S, Knauer W, Viebahn, C (2010) „….Bewilligung von 5000 RM für die Beschaffung der in Wolfenbüttel z.Zt. vermehrt anfallenden Leichen“. Posterbeitrag zum Satellitensymposion „Anatomie im Nationalsozialismus, Anatomische Gesellschaft, Würzburg 29.Sept. 2010.

Ude-Koeller S, Wermes C, Eisert R, Ganser A, Dörries A (2011): „Wozu bezahlt man denn Krankenkasse, wenn man, sage ich ´mal, nichts rauskriegt?“. Qualitative Studie zum Verständnis von Solidarität in der GKV im Kontext der Priorisierungsdebatte. In: Sozialer Fortschritt 60, H. IV/V, 73-81.

Ude-Koeller S, Knauer W, Viebahn, C (2012): Anatomical practice at Göttingen University since the Age of Enlightenment and the fate of victims from Wolfenbüttel prison under Nazi rule Annals of Anatomy 194 (2012) 304– 313 (www.sciencedirect.com/science/journal/09409602/194/3)

Dörries A, Ude-Koeller S, Wermes C, Eisert R, Ganser A (2012): Prioritisation in Haemophilia A. A Qualitative Study of Stakeholder Attitudes and Preferences Priorisierung bei Hämophilie A. Eine qualitative Studie zu Präferenzen in der Versorgung. In: Klinische Pädiatrie (03): 211-226 (DOI: 10.1055/s-0032-1306302).

Ude-Koeller S (u.a). (2012): Die Ethik des Sammelns. In: Dinge des Wissens. Die Sammlungen, Museen und Gärten der Universität Göttingen. Hg. Universität Göttingen. Göttingen, 264-273.

Rauh P, Ude-Koeller S (2014): Die Medizin und der Erste Weltkrieg – Die Behandlung von „Kriegskrüppeln“ und „Kriegsneurotikern“ im Großraum Nürnberg, in: Der Sprung ins Dunkle. Die Region Nürnberg im Ersten Weltkrieg 1914–1918. Begleitband zu den Ausstellungen des Stadtarchivs Nürnberg, des Stadtarchivs Erlangen, des Universitätsarchivs Erlangen-Nürnberg und der Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg, des Stadtarchivs und des Stadtmuseums Fürth (Ausstellungskatalog des Stadtarchivs Nürnberg 22). Hg. Diefenbacher M, Swoboda U, Zahlaus S. M. Verlagsdruckerei Schmidt, Neustadt an der Aisch, 481–501.

Ude-Koeller S (2014): „ein bißchen verkrüppelt, aber doch der Alte geblieben“ Kriegsinvalide im Ersten Weltkrieg, in: Zeitschrift für medizinische Ethik 60, 259–269

Ude-Koeller S (2014): Kriegsversehrt: Massenphänomen und Einzelschicksal, in: Spurensuche. Röntgenbilder aus dem Ersten Weltkrieg. Kataloge des Deutschen Medizinhistorischem Museums Ingolstadt, 41. Hg. Marion Maria Ruisinger, 92–101.

Ude-Koeller S (2016): Eine Universität macht mobil – zum Erlanger Lazarettwesen im Ersten Weltkrieg. In: 200 Jahre Universitätsklinikum Erlangen 1815–2015. Hg. Karl-Heinz Leven/Andreas Plöger. Böhlau: Köln/Weimar/Wien 2016, 146–170.

Ude-Koeller S (2016): Die Medizinische Poliklinik und ihr Beitrag zur Tuberkulosebekämpfung. In 200 Jahre Universitätsklinikum Erlangen 1815–2015. Hg. Karl-Heinz Leven/Andreas Plöger. Böhlau: Köln/Weimar/Wien 2016, 170–184

Ude-Koeller S (2016): Ein Krankenhaus braucht Pflege-zur Geschichte der Krankenpflege in Erlangen. In 200 Jahre Universitätsklinikum Erlangen 1815–2015. Hg. Karl-Heinz Leven/Andreas Plöger. Böhlau: Köln/Weimar/Wien 2016, 409–437

Ude-Koeller S (2016): [Diverse Vignetten] In: 200 Jahre Universitätsklinikum Erlangen 1815–2015. Hg. Karl-Heinz Leven/Andreas Plöger. Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2016:

  • Friedrich von Wendt und sein Unterricht am Krankenbett. S. 28f.
  • Bernd Schreger und seine Patienten. S. 38f.
  • Krieg und Geistesstörung. Eine Rede von 1913. S. 154
  • Leichen für den medizinischen Unterricht S. 166-168
  • Diskriminierung von Patienten. S. 185
  • Schwangerschaftsabbrüche an NS-Zwangsarbeiterinnen S. 274f.
  • (gem. mit Leven K.-H.) NS-“Euthanasie” in Erlangen-T4 Aktion und B-Kost S. 286f.

Ude-Koeller S., Fuchs T. (2017) 100 Jahre Hautklinik an der Georg-August-Universität in Göttingen: Die Moulagensammlung. In: Aktuelle Dermatologie 2017; 43: 537-545.

Ude-Koeller S. (2018) Damit die „Verhältnisse […] nach den Absichten des Professors Reinmöller geregelt werden“. In: Zahnärzte und Zahheilkunde im „Dritten Reich“, Eine Bestandsaufnahme. LIT Verlag, Berlin, 263-284.

Ude-Koeller S (2018) Die Erlanger Zahnmedizin in der NS-Zeit. In: Die Medizinische Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Kontext-Köpfe-Kontroversen (1743-2018). Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2018, 134-140.

Ude-Koeller S (2018) Die Medizinische Fakultät zwischen 1960 und 1980. In: Die Medizinische Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Kontext-Köpfe-Kontroversen (1743-2018). Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2018, 257-373.

Ude-Koeller S (2018) [Diverse Extrablätter] In: Die Medizinische Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Kontext-Köpfe-Kontroversen (1743-2018). Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2018.

  • Wilhelme Filehne – Antipyrin im Café Mengin entdeckt. S. 30f.
  • Erlanger Opfer des Ersten Weltkrieges. S. 70f.
  • „…dann würden uns die Talare bei dem zu erwartenden Genickschuss nichts nützen“. S. 141f.
  • Aus den Geschäftszimmer der Medizinischen Fakultät. S. 148f.
  • Erlangen braucht ein kommunales Krankenhaus. S. 260f.
  • Kann man seelische Störungen messen? – Hans Heinrich Wieck. S. 265f.
  • Die „HuPflA“ – mitten in der STadt und doch außen vor (gemeinsam mit Hans-Ludwig Siemen). S. 272f.
  • Erich Rügheimer – Anästhesiologie auf dem Weg vom „Hilfsfach“ zur eigenständigen Klinik. S. 295f.
  • Eine Oberschwester muss gehen. S. 295f.
  • Ludwig Demling – „Begründer der endoskopischen Chirurgie“. S. 300f.
  • Vom stillen Gedächtnis der Universität. S. 303f.
  • „Giving Back“ – Forschungsstiftung Medizin. S. 312f.
  • Streit um das Tierschutzgesetz. S. 338f.
  • Zum Umgang mit dem Radikalenerlass an der FAU. S. 362f.
  • Ralf Bernd Sterzel – Aufstieg der Nephrologie. S. 392f.
  • Der Reproduktionsmediziner Siegfried Trotnow. S. 401f.